Drival

Regeln und Meldeweg

Stand: 30. September 2026

In Drival ist öffentlich sichtbar, was von Nutzern stammt: Streckennamen, Anzeigenamen, Kommentare an geteilten Strecken, ab Fassung 0.60.0 Videos von Durchfahrten öffentlicher Strecken und, bei einem freigegebenen Profil, die Fahrzeuge aus der Garage mit Name, Marke, Modell und Bild. Öffentliche Strecken erscheinen seit dem 19. August 2026 auch auf dieser Website, dort sogar ohne Konto; ab 0.60.0 zeigt auch die App sie und ihre Videos ohne Anmeldung. Diese Seite sagt, was dabei nicht in Ordnung ist, wie du es meldest und was danach passiert.

Was nicht geht

Eine Bitte, die keine Regel ist, sondern eine Erinnerung: Eine Strecke, die vor deiner Haustür beginnt, verrät deine Adresse — auch dann, wenn im Namen nichts davon steht. Das ist der Grund, warum Strecken standardmäßig privat sind.

Videos

Ein Video an einer Strecke sieht jeder, auch ohne Konto, und es zeigt Menschen, die nicht gefragt wurden, ob sie darin vorkommen wollen. Deshalb gilt für Videos alles oben und dazu:

Wie du meldest

In der App: auf der Seite einer öffentlichen Strecke oder eines Profils ganz unten auf Melden, bei einem Kommentar direkt darunter, bei einem Video direkt daneben. Du wählst einen Grund und kannst erläutern, worum es geht. Melden geht nur mit Konto — so lässt sich Missbrauch des Meldewegs erkennen.

Ohne App oder wenn dich etwas auf dieser Website stört: info@drival.de. Schreib bitte dazu, um welche Strecke, welchen Kommentar, welches Video oder welches Profil es geht und warum — ohne beides lässt sich nichts prüfen.

Was danach passiert

Bei rechtswidrigen, sexuellen oder gewalttätigen Inhalten genügt eine Meldung: Eine Strecke oder ein Kommentar ist sofort nicht mehr öffentlich sichtbar und wird danach von einem Menschen angesehen. Bei den übrigen Gründen braucht es zwei Meldungen von verschiedenen Konten.

Der Unterschied ist Absicht. Bei Text ist der umgekehrte Fehler der schlimmere: Eine einzelne böswillige Meldung darf niemanden stilllegen. Bei schwerwiegenden Gründen wiegt eine Stunde online aber schwerer als eine Stunde zu Unrecht verborgen.

Bei einem Video genügt eine Meldung, gleich aus welchem Grund. Ein Video prüft vor dem Veröffentlichen niemand, und ein Bild zeigt mehr, als ein Satz sagt. Die App zeigt es sofort nicht mehr, unter seiner Adresse auf drival.de ist es binnen etwa fünf Minuten nicht mehr abrufbar, und danach sieht es sich ein Mensch an. Darf es bleiben, kommt es unverändert zurück. Wird die Meldung bestätigt, bleibt es verborgen und wird nach 30 Tagen endgültig gelöscht.

Verborgen heißt nicht gelöscht. Die Strecke steht wieder auf „privat" und gehört weiterhin ihrem Ersteller. Ein Kommentar ist dann nur noch für den sichtbar, der ihn geschrieben hat. Stellt sich die Meldung als unbegründet heraus, kommt beides unverändert zurück.

Solange die Prüfung aussteht, bleibt eine verborgene Strecke privat — auch dann, wenn sie in der App wieder auf „öffentlich" gestellt wird. Ist die Meldung bestätigt, lässt sich die Strecke unter diesem Namen nicht mehr teilen; unter einem anderen schon.

Bei einem Profil wird vorab nichts verborgen: Der Anzeigename bleibt sichtbar, bis ein Mensch entschieden hat. Wird eine Meldung dazu bestätigt, wird er auf „Fahrer" zurückgesetzt, und der gemeldete Name lässt sich danach nicht wieder wählen.

Zum Profil gehört auch die Garage: Fahrzeugnamen, Marke und Modell sind selbst geschriebener Text wie der Anzeigename, und an einem freigegebenen Profil sieht sie jeder. Du meldest sie deshalb über das Profil — ein eigener Meldeweg für einzelne Fahrzeuge wäre nur ein zweiter Weg zur selben Entscheidung. Wird die Meldung bestätigt, ist die Garage nicht mehr öffentlich. Dem Betroffenen bleiben seine Fahrzeuge; er sieht sie weiter, andere nicht mehr.

Wer gemeldet hat, erfährt die Entscheidung in der App unter Profil → Mitteilungen.

Wenn es dich trifft

Wird etwas von dir verborgen, bekommst du eine Begründung, in der App unter Profil → Mitteilungen: welcher Inhalt, welcher Grund, und ob die Entscheidung automatisch oder von einem Menschen getroffen wurde. Du kannst ihr widersprechen — formlos an info@drival.de. Ein Widerspruch wird von einem Menschen angesehen, nicht von derselben Automatik, die entschieden hat.

Drival ist ein Ein-Personen-Projekt. Das heißt: Antworten kommen von einem Menschen, aber nicht rund um die Uhr. Genau deshalb verschwindet Schwerwiegendes sofort und wartet nicht auf mich.

Missbrauch des Meldewegs

Wer wiederholt offensichtlich unbegründet meldet, verliert die Möglichkeit zu melden. Das steht hier, weil Art. 23 DSA verlangt, dass es vorher angekündigt ist — und weil ein Meldeweg, mit dem sich andere stilllegen lassen, keiner wäre.

Zwei Regeln greifen dabei von selbst: Wer innerhalb von zwölf Monaten dreimal etwas gemeldet hat, das nach der Prüfung bleiben durfte, dessen Meldungen verbergen nichts mehr sofort — sie zählen nur noch zusammen mit der Meldung eines anderen Kontos. Und mehr als zehn Meldungen in zehn Minuten nimmt die App von niemandem an.

Dazu kommt eine dritte: Wurde eine Meldung geprüft und der Inhalt durfte bleiben, lässt sich derselbe Wortlaut an derselben Stelle von demselben Konto neunzig Tage lang nicht erneut melden. Steht dort inzwischen etwas anderes, ist das eine neue Meldung und jederzeit möglich.

Blockieren

Unabhängig vom Melden kannst du einzelne Personen blockieren: im Profil ganz unten oder, ab 0.60.0, bei einem Kommentar oder Video direkt daneben — dann ohne den Umweg über das Profil, auch wenn es nicht freigegeben ist. Das wirkt in beide Richtungen — ihr seht die öffentlichen Strecken, die Kommentare und die Videos des jeweils anderen nicht mehr, wer blockiert wurde, sieht das Profil des anderen nicht mehr, und keiner kann dem anderen eine Freundschaftsanfrage schicken. Wen du blockierst, steht in der App unter Profil → Blockierte Personen, und dort lässt sich eine Sperre auch wieder aufheben. Blockieren geht nur mit Konto; abgemeldet sieht jeder, was ohne Konto öffentlich ist.

Bei Gefahr für Leben oder Sicherheit

Wenn eine Meldung den Verdacht begründet, dass eine Straftat begangen wurde oder bevorsteht, die das Leben oder die Sicherheit von Menschen bedroht, wird das den zuständigen Behörden mitgeteilt (Art. 18 DSA). In akuten Fällen ruf bitte zuerst 110 — eine Meldung in einer App ist kein Notruf.

Kontakt

Silas Gehring, Unterer Sägerweg 104, 75305 Neuenbürg — info@drival.de. Vollständige Angaben im Impressum.