Datenschutzerklärung
Gilt für die Webseite drival.de und für die App Drival auf Android und iOS.
Stand: 2. Oktober 2026 · English version
Diese Erklärung beschreibt, welche Daten bei der Nutzung der App und dieser Seite anfallen, was damit geschieht und welche Rechte du hast. Sie ist bewusst so geschrieben, dass man sie ohne Vorkenntnisse lesen kann.
1. Verantwortlicher
- Silas Gehring
-
Unterer Sägerweg 104
75305 Neuenbürg
Deutschland - info@drival.de
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die gesetzlichen Voraussetzungen dafür liegen nicht vor.
2. Der Grundsatz: erst das Gerät, dann alles andere
Drival ist so gebaut, dass es ohne Konto und ohne Internetverbindung vollständig funktioniert. Aufgezeichnete Fahrten, angelegte Strecken, gefahrene Zeiten, Fahrzeuge, Fotos und Dashcam-Videos liegen zunächst ausschließlich auf deinem Gerät, im Speicher der App. Auf diese Daten habe ich keinen Zugriff.
Ohne Konto wendet sich die App nur für Werbung (Abschnitt 5), für Kartenkacheln und für den Ortsnamen einer beendeten Fahrt (beides Abschnitt 3) und, ab 0.60.0, zum Ansehen öffentlicher Strecken und Videos (Abschnitt 7f) an andere Dienste. Deine Spuren, Strecken und Zeiten gehen dabei nicht mit; an die Ortsnamensuche gehen nur Anfangs- und Endpunkt einer Fahrt. Eigene Inhalte kommen erst auf den Server, wenn du dich anmeldest, Garage und Strecken erst, wenn du zusätzlich den Cloud-Abgleich einschaltest. Beides sind eigene, ausdrückliche Schritte; nichts davon ist voreingestellt. Was du mit Konto bewusst nutzt (Rangliste, Kommentare, Bewertungen, Meldungen, Sperren, Links mit Vorschaubild, Strecken-Videos, gemerkte Videos), steht in eigenen Abschnitten. Deine Fahrten und die auf Strecken gefahrenen Zeiten bleiben auch dann auf dem Gerät — Abschnitt 4 zählt auf, was übertragen wird, und was nicht.
3. Standortdaten
Die App braucht deinen Standort — das ist ihr Zweck. Sie liest ihn über die Standortdienste deines Geräts, während eine Aufzeichnung läuft, während du eine Strecke abfährst und, ab 0.60.0, solange die Seite des Beschleunigungstests offen ist (Abschnitt 3c). Ist in der App eine Karte geöffnet, liest sie außerdem deine aktuelle Position, um die Karte darauf auszurichten und dir zu zeigen, wo du bist; diese Position wird nicht gespeichert. Hast du die Fahrterkennung eingeschaltet, kommt ein weiterer Anlass dazu; er steht gleich unten.
Für die Aufzeichnung bei ausgeschaltetem Bildschirm ist die Berechtigung „Immer zulassen" nötig (auf dem iPhone: „Immer"). Ohne eingeschaltete Fahrterkennung wird der Standort auch dann ausschließlich während einer laufenden Aufzeichnung erfasst — nicht dauerhaft im Hintergrund.
Fahrterkennung (freiwillig, ab Werk aus, ab 0.56.0)
Wenn du unter Profil → „Fahrt automatisch erkennen" einschaltest, merkt die App, dass eine Fahrt beginnt, und fragt dich per Benachrichtigung, ob aufgezeichnet werden soll. Sie startet nie von selbst eine Aufzeichnung. Erst dein Tippen auf die Meldung beginnt eine Fahrt — genau wie der Startknopf. Auf Android lässt sich eine Fahrt ab 0.60.0 auch über die Verbindung mit dem Auto per Bluetooth erkennen; das Erkennen braucht dort keinen Standort. Nur dort kann die Aufzeichnung auf Wunsch auch von selbst beginnen, sobald sich dein Auto verbindet — die einzige Ausnahme von diesem Absatz (Abschnitt 3b).
Technisch läuft das nicht über eine dauerhafte Standortverfolgung. Die App hinterlegt beim Betriebssystem einen Kreis von etwa 150 Metern um den Ort, an dem du zuletzt eine Fahrt beendet oder den Bildschirm „Aufzeichnen" ohne laufende Aufzeichnung geöffnet hast — in der Regel dort, wo das Fahrzeug steht. Dafür liest die App in diesem Moment einmal deine Position. Das System weckt die App, wenn dieser Kreis verlassen wird; erst dann misst sie einige Sekunden lang, um Autofahren von Zufußgehen zu unterscheiden. Deutet die Messung nicht auf eine Fahrt, passiert nichts. Darüber hinaus wird der Standort zwischen zwei Fahrten im Hintergrund nicht abgefragt.
Die dabei gemessenen Positionen dienen allein dieser Entscheidung. Sie werden nicht gespeichert und gehen in keine Fahrt ein. Aufgezeichnet wird erst ab dem Augenblick, in dem du zustimmst.
Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Du kannst sie jederzeit mit demselben Schalter zurücknehmen; der hinterlegte Kreis wird dann sofort gelöscht.
Die erfassten Punkte (Zeit, Koordinaten, Geschwindigkeit, Höhe, Genauigkeit, Richtung) werden lokal gespeichert und lokal ausgewertet. Sie werden nicht an mich übermittelt und an Dritte nur so, wie es der nächste Absatz beschreibt. Was von einer Fahrt sonst das Gerät verlassen kann, ist allein der Verlauf einer Strecke, die du aus ihr anlegst und ausdrücklich teilst, das Bild einer Fahrt, wenn du es als Link teilst (Abschnitt 7a), und ab 0.60.0 das Video einer Durchfahrt, wenn du es ausdrücklich an eine Strecke hängst (Abschnitt 7f).
Karten und Ortsnamen in der App. Die Karten in der App (auf dem Bildschirm „Aufzeichnen", bei Fahrten und Strecken und in der Streckenkarte) laden Kartenkacheln, Kartenstil und Schriften direkt von OpenFreeMap (tiles.openfreemap.org, Daten von OpenStreetMap). Wie bei jedem Abruf im Netz erhält OpenFreeMap dabei die IP-Adresse deines Geräts und welche Kacheln angefragt werden; weil die Karte deiner Position folgt, lässt sich daraus ungefähr ablesen, in welcher Gegend du bist. Beendest du eine Aufzeichnung, schlägt die App einen Namen für die Fahrt vor, gebildet aus den Orten an ihrem Anfang und Ende. Dafür gehen die Koordinaten von Anfangs- und Endpunkt an den Ortsdienst deines Betriebssystems — auf dem iPhone an Apple, auf Android in der Regel an Google —, der den Ortsnamen zurückgibt. Weitere Punkte der Fahrt, Zeiten oder Kontodaten bekommt keiner der beiden Dienste. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt darin, eine Karte und einen lesbaren Namen für die Fahrt anzuzeigen.
Wenn du eine Strecke teilst oder eine Fahrt exportierst, geht ihr Verlauf vollständig mit — Anfang und Ende eingeschlossen. Beginnt eine Strecke an deiner Haustür, ist das aus ihr ablesbar. Frühere Fassungen der App konnten Kreise um Adressen legen und die Punkte darin herausschneiden; diese Funktion gibt es seit Fassung 0.41.0 nicht mehr. Wer eine Strecke veröffentlicht, sollte sie deshalb bewusst so zuschneiden, dass sie nicht vor der eigenen Tür beginnt.
3a. Kamera, Mikrofon und Dashcam
Die Kamera wird für das Profilbild und für Fahrzeugbilder verwendet — aufgenommen wird dafür ein Standbild, und wohin es geht, steht in Abschnitt 4 — und für die Dashcam (unten): ab 0.60.0 in der Android-Fassung, ab 0.61.0 auch auf dem iPhone. Beides nur, wenn du dich dafür entscheidest.
Das Mikrofon nur für den Ton der Dashcam, und nur auf Wunsch. Auf Android verlangte die App bis Fassung 0.32.0 die Berechtigung dafür, ohne Ton aufzunehmen: Sie kam über eine verwendete Programmbibliothek herein, die sie für Videoaufnahmen mitbringt. Seit 0.33.0 ist sie abgeschaltet, ebenso „körperliche Aktivität" (Schrittzähler) und „über anderen Apps anzeigen". Ab 0.60.0 steht „Mikrofon" in der Android-Fassung wieder — diesmal mit Absicht, für den Schalter „Ton aufnehmen" der Dashcam. Gefragt wird erst, wenn du ihn einschaltest; ab Werk ist er aus. Auf dem iPhone gilt dasselbe ab 0.61.0: Ton nur mit „Ton aufnehmen", gefragt wird erst beim Einschalten; bis dahin nahm die App dort keinen Ton auf und fragte nicht danach. Was die Android-Fassung verlangt, wird bei jedem Build gegen eine Liste geprüft, in der neben jeder Berechtigung ihr Grund steht.
Dashcam: Video während der Fahrt (freiwillig; Android ab 0.60.0, iPhone ab 0.61.0)
Beim Start einer Aufzeichnung wählst du „Mit Video" oder „Ohne Video"; hervorgehoben ist die zuletzt gewählte Art, ab Werk „Ohne Video". Nach der Kamera fragt die App erst beim ersten Tipp auf „Mit Video" oder wenn du unter Profil → Kamera „Video mitfilmen" einschaltest; ohne Freigabe startet keine Aufzeichnung mit Video. Nach „Mit Video" zeigt die App zuerst das Kamerabild zum Ausrichten, gefilmt wird erst ab dem Start der Aufzeichnung. Ein Start aus der Benachrichtigung „Fahrt erkannt" (Abschnitte 3 und 3b) nimmt die zuletzt gewählte Art — mit Video also nur, wenn du zuletzt „Mit Video" gewählt hast. Eine automatisch gestartete Fahrt (Abschnitt 3b) filmt nie, auch nicht, wenn du die App währenddessen öffnest. Gefilmt wird nur, solange eine Aufzeichnung läuft, der Bildschirm an ist und Drival vorn ist — nie im Hintergrund.
Die Videos bleiben auf dem Gerät. Sie liegen im Speicher der App, nicht in der Galerie, und gehen weder in den Cloud-Abgleich noch an mich noch an den Werbe-Baustein. Auf dem iPhone sind sie ab 0.61.0 außerdem vom iCloud-Backup ausgenommen. Auch das Video mit Anzeigen entsteht auf dem Gerät: Die App zeichnet Tempo, G-Kräfte, Tempoverlauf, die Karte der Fahrt, das Fahrzeug mit Foto sowie Uhrzeit und Name der Fahrt in eine Leiste unter dem Bild; jede Anzeige lässt sich in den Kamera-Einstellungen abschalten. Übertragen wird dafür nichts. Ist eine Speichergrenze gesetzt, weichen beim Aufnehmen die ältesten Videos.
Ton nimmt die Dashcam nur auf, wenn du in den Kamera-Einstellungen „Ton aufnehmen" einschaltest und das Mikrofon freigibst, auf Android wie auf dem iPhone. Dann sind auch Gespräche im Auto zu hören — im Video auf dem Gerät und in jedem, das du teilst; die App sagt das am Schalter. Sag Mitfahrenden vorher Bescheid. Der Ton bleibt wie das Bild auf dem Gerät, und ein Video, das du an eine Strecke hängst, hat nie Ton (Abschnitt 7f).
Wann ein Video aus der App herausgeht: nur, wenn du bei einer Fahrt „Teilen" oder „In Galerie speichern" (auf dem iPhone „In Fotos sichern") antippst oder eine Durchfahrt an eine Strecke hängst (Abschnitt 7f). „Teilen" gibt es über die Teilen-Auswahl deines Telefons direkt an den Empfänger, den du wählst, wie „Bild teilen" in Abschnitt 7a; auf einem Server wird dabei nichts abgelegt. „In Galerie speichern" legt auf Android eine Kopie ins Album „Drival" deiner Galerie. Auf dem iPhone heißt der Knopf ab 0.61.0 „In Fotos sichern" und legt die Kopie in die App „Fotos"; die App fragt dafür nur nach dem Zugriff, dort etwas hinzuzufügen — sie sieht keine Fotos und Videos darin und legt kein eigenes Album an. Die Kopie gehört dann dir, und die App löscht sie nicht mit. Beide zeigen, was die Leiste zeigt — mit der Karte also auch Anfang und Ende der Fahrt. Vor beidem erscheint eine Anzeige (Abschnitt 5).
Löschen: Löschst du eine Fahrt, geht ihr Video mit. In den Kamera-Einstellungen gibt es „Alle Videos löschen", und „Alle Daten löschen" im Profil nimmt sie ebenfalls mit (Abschnitt 8). Außer einem Video, das du an eine Strecke hängst, bekomme ich diese Aufnahmen nicht und verarbeite sie nicht. Was du filmst und weitergibst, verantwortest du selbst — andere Verkehrsteilnehmer und Mitfahrende können darauf zu sehen und zu hören sein.
3b. Fahrterkennung per Bluetooth (Android, freiwillig, ab 0.60.0)
Unter Profil → „Per Bluetooth erkennen" wählst du aus den mit deinem Telefon gekoppelten Geräten eines oder mehrere aus, etwa die Freisprechanlage deines Autos, und dazu, was geschieht, wenn sich das Telefon mit einem davon verbindet. Ab 0.61.0 gibt es dafür zwei Arten:
- „Automatisch aufzeichnen" (ab Werk): Die App beginnt von selbst eine Aufzeichnung, ohne Video. Für sie gilt alles aus Abschnitt 3, und sie ist die ganze Zeit an der Benachrichtigung „Fahrt wird automatisch aufgezeichnet" erkennbar. Trennt sich das Gerät und verbindet sich fünf Minuten lang nicht wieder, endet die Fahrt von selbst und wird gespeichert; was nach dem Trennen aufgezeichnet wurde — etwa der Weg vom Parkplatz —, verwirft die App dabei. Fährt das Auto nach dem Trennen weiter, wartet sie, bis es steht. Kürzer als 300 Meter wird nichts gespeichert. Von selbst beginnt eine Fahrt nur, wenn der Standort auf „Immer zulassen" steht; sonst kommt die Meldung wie bei der zweiten Art.
- „Nur fragen": Die App zeigt die Benachrichtigung „Fahrt erkannt — zum Aufzeichnen tippen". Wie bei der Fahrterkennung in Abschnitt 3 startet sie dann nie von selbst eine Aufzeichnung; erst dein Tippen beginnt eine Fahrt.
Wer schon vor 0.61.0 Geräte gewählt hatte, wird einmal gefragt, welche Art gelten soll; bis zur Antwort bleibt es beim Fragen. Während einer Aufzeichnung kommt keine Meldung, und für dasselbe Gerät höchstens alle zehn Minuten. Für das Erkennen selbst liest die App den Standort nicht; gelesen wird er erst für die Aufzeichnung (Abschnitt 3).
Dafür braucht die App die Berechtigung „Geräte in der Nähe" (bis Android 11 „Bluetooth", bei der Installation erteilt), und für die Meldung die Freigabe für Benachrichtigungen. Gefragt wird erst auf der Seite der Erkennung, auf deinen Tipp. Die App sucht nicht nach fremden Geräten; sie liest nur Name und Adresse der gekoppelten, um sie dir zur Auswahl zu zeigen. Gespeichert werden Adresse und Name der Geräte, die du wählst, die gewählte Art und je Gerät, wann die App zuletzt gefragt hat, und zwar nur auf dem Gerät. Den Zeitpunkt braucht sie für die Pause von zehn Minuten. Während einer automatisch begonnenen Fahrt merkt sie sich außerdem, welches Gerät sie begonnen hat, ob es noch verbunden ist und wann es sich getrennt hat — ebenfalls nur auf dem Gerät und spätestens gelöscht, sobald die Fahrt endet. Nichts davon geht in den Cloud-Abgleich, an mich oder an den Werbe-Baustein.
Abwählen beendet die Erkennung für dieses Gerät und löscht seinen Zeitpunkt; „Alle Daten löschen" vergisst alle gewählten Geräte samt ihren Zeitpunkten. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit der Wahl eines Geräts erteilst — für den automatischen Start zusammen mit der Art „Automatisch aufzeichnen" — und mit dem Abwählen zurücknimmst; die für den automatischen Start auch mit „Nur fragen".
3c. Nur auf dem Gerät: Verbrauch, Tags und Beschleunigungstest (ab 0.60.0)
Verbrauch. Am Fahrzeug kannst du einen Durchschnittsverbrauch und einen Preis eintragen; die erweiterte Analyse einer Fahrt schätzt daraus, was sie ungefähr gebraucht und gekostet hat. Tags wie „Arbeit" vergibst du an Fahrten und filterst die Fahrtenliste danach.
Beschleunigungstest. Solange seine Seite offen ist, liest die App den Standort, um Zeiten wie 0–100 km/h zu messen. Jeden Lauf, der mindestens eine dieser Marken erreicht, speichert sie unter „Vergangene Messungen": wann gemessen wurde, mit welchem Fahrzeug, in welcher Einheit, die erreichten Zeiten und ob der Lauf vorzeitig endete — keine Koordinaten und keine Höchstgeschwindigkeit. Einzelne Läufe löschst du in dieser Liste.
All das bleibt auf dem Gerät, auch mit eingeschaltetem Cloud-Abgleich. Es geht weder an mich noch an den Werbe-Baustein, und „Alle Daten löschen" entfernt es mit (Abschnitt 8).
4. Konto und Cloud-Abgleich (freiwillig)
Wenn du ein Konto anlegst, werden deine E-Mail-Adresse und ein verschlüsselter Nachweis deines Passworts gespeichert. Das Passwort selbst wird nicht im Klartext abgelegt.
Ist der Abgleich eingeschaltet, werden übertragen:
- Anzeigename und Profileinstellungen,
- Fahrzeuge aus deiner Garage (Name, Marke, Modell, Leistung, Baujahr, Leergewicht, Art, Notiz und, falls vorhanden, das erste Foto — siehe unten),
- angelegte Strecken samt Name, Beschreibung, Sichtbarkeit, Streckenverlauf, Start- und Zieltor, Korridorbreite, Straßenart und ob sie in beide Richtungen zählen,
- Freundschaftsbeziehungen und Bewertungen von Strecken.
Das ist die vollständige Liste. Deine aufgezeichneten Fahrten, ihre Spuren und die auf Strecken gefahrenen Zeiten werden nicht übertragen. Es gibt dafür auch keinen Schalter: Sie werden auf dem Gerät gemessen, dort gespeichert und dort mit deiner eigenen Bestzeit verglichen. Dasselbe gilt für Dashcam-Videos, gewählte Bluetooth-Geräte, Verbrauch, Tags und Beschleunigungsmessungen (Abschnitte 3a bis 3c). Ein Video einer Durchfahrt verlässt das Gerät nur, wenn du es ausdrücklich an eine Strecke hängst (Abschnitt 7f).
Rangliste ab 0.53.0. Dazu gibt es seit dieser Fassung genau eine Ausnahme, und sie steht hier, damit der Absatz darüber nicht stillschweigend unwahr wird. Schaltest du unter Profil → Rangliste ausdrücklich ein, dass du mitmachst, werden je Zeitraum (Tag, Woche, Monat, Jahr, insgesamt) fünf Zahlen übertragen: gefahrene Strecke, Fahrzeit, Anzahl Fahrten, Anzahl Kurven und ein Wert für die Gleichmäßigkeit des Fahrens.
Geändert im August 2026. Vorher waren es sechs Zahlen, darunter die höchste gemessene Geschwindigkeit und die höchste gemessene Beschleunigung. Beide werden nicht mehr übertragen und nicht mehr angezeigt. An ihre Stelle tritt die Gleichmäßigkeit: eine Zahl von 0 bis 100 dafür, wie fließend Kräfte auf- und abgebaut werden. Sie entsteht aus dem Beschleunigungssensor und nur dann, wenn du „Telefon ist fest montiert" eingeschaltet hast; ohne das bleibt sie leer, und du erscheinst in dieser einen Liste nicht.
Es bleibt dabei: keine einzelne Fahrt, kein Zeitpunkt einer Fahrt, keine Koordinate. Aus diesen Summen lässt sich keine Route und kein Aufenthaltsort rekonstruieren. Der Schalter ist standardmäßig aus und hängt nicht am Cloud-Abgleich — wer seine Garage teilt, macht damit nicht automatisch bei der Rangliste mit. Schaltest du ihn angemeldet wieder ab, wird deine Zeile sofort gelöscht. Sichtbar sind die Zahlen nur für angemeldete Nutzer und nur, solange dein Profil auf öffentlich steht.
Ab 0.60.0 zeigt die App keine Rangliste mehr. An ihrer Stelle steht „Entdecken" (Abschnitt 7f). Neu eintragen kann sich niemand mehr; den Schalter sieht nur noch, wer ihn eingeschaltet hat. Solange er an ist, werden die fünf Zahlen weiter übertragen, und ältere Fassungen der App zeigen sie weiter wie oben beschrieben. Schaltest du ihn aus, verschwindet der Schalter, und deine Zeile wird gelöscht: sofort, wenn du angemeldet bist, sonst sobald du dich auf diesem Gerät wieder mit dem Konto anmeldest, dessen Zahlen es zuletzt übertragen hat. Die Anmeldung eines anderen Kontos löscht nichts. Hast du die App seit dem Update auf 0.60.0 noch nie angemeldet und mit eingeschaltetem Cloud-Abgleich geöffnet, weiß das Gerät nicht, wessen Zeile es ist. Schaltest du dann abgemeldet aus, sagt dir die App das und lässt den Schalter an, bis du dich mit diesem Konto anmeldest und ihn ausschaltest; schaltest du trotzdem aus, bleibt die Zeile stehen. Ebenso bleibt sie stehen, wenn du vorher abgemeldet oder mit einem anderen Konto angemeldet „Alle Daten löschen" wählst, und bis 0.58.0 blieb sie stehen, wenn du beim Ausschalten nicht angemeldet warst. In jedem dieser Fälle entfernt sie „Cloud-Daten löschen", angemeldet gewählt. Von selbst gelöscht wird nichts.
Fahrzeugbilder ab 0.47.0. Bis dahin stand hier, dass Fotos deiner Fahrzeuge das Gerät nicht verlassen. Das gilt nicht mehr, und zwar genau in diesem Umfang: Bei eingeschaltetem Cloud-Abgleich wird das erste Foto je Fahrzeug verkleinert (längste Kante 1280 Pixel) hochgeladen. Weitere Fotos desselben Fahrzeugs bleiben auf dem Gerät. Sichtbar ist das Bild nur für angemeldete Nutzer und nur, solange dein Profil auf öffentlich steht — der Speicher ist privat und gibt Bilder ausschließlich über kurzlebige, signierte Adressen heraus. Entfernst du das Foto in der App, wird es beim nächsten Abgleich auch oben gelöscht; „Cloud-Daten löschen" entfernt alle auf einmal. Ohne Cloud-Abgleich wird nichts hochgeladen.
Konto löschen. In der App unter Profil → Konto & Cloud steht ganz unten „Konto endgültig löschen". Damit verschwindet nicht nur der Inhalt, sondern das Konto selbst: Profil, Garage, geteilte Strecken, Bewertungen, Freundschaften, Fahrzeugbilder und, ab 0.60.0, deine Strecken-Videos und gemerkten Videos (Abschnitt 7f). Die Daten auf dem Gerät werden im selben Zug entfernt. Rückgängig machen lässt sich das nicht — auch nicht von mir. Wer keinen Zugang zur App mehr hat, schreibt an die im Impressum genannte Adresse.
Frühere Einladungen. Ältere Android-Fassungen (0.53.0 bis 0.57.1) hatten eine Einladungsfunktion. Seit dem 28.09.2026 nimmt Drival keine Einladungen mehr an, auf keiner Plattform. Aus der Zeit davor ist gespeichert, wer wen eingeladen hat — zwei Kontokennungen und der Zeitpunkt. Löschst du dein Konto, verschwindet der Eintrag mit.
Wer die Daten verarbeitet
Für Konto, Datenbank und Abgleich nutze ich Supabase (Supabase, Inc.). Das Projekt liegt in der Region eu-central-1, also in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Die Daten werden dort gespeichert und verlassen die Europäische Union im Normalbetrieb nicht. Supabase ist Auftragsverarbeiter; es besteht ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO.
Wer was sehen kann
- Privat — nur du. Auch der Betreiber sieht sie nicht in der App.
- Freunde — Konten, die du als Freund bestätigt hast.
- Öffentlich — jedes angemeldete Konto der App. Ab 0.60.0 zeigt die App öffentliche Strecken auch ohne Anmeldung: Verlauf, Streckenname, Länge und Bewertung, Kommentare ohne Namen und Videos, bei freigegebenem Profil mit dem Anzeigenamen dessen, der sie hochgeladen hat (Abschnitt 7f).
Diese Einstufung gilt für deine Strecken. Was du öffentlich stellst, ist für andere Nutzer sichtbar: der Streckenverlauf und dein Anzeigename; gibst du zusätzlich dein Profil frei, auch deine Fahrzeugangaben. Deine auf Strecken gefahrenen Zeiten sieht niemand — sie liegen gar nicht erst auf dem Server. Eine Rangliste über mehrere Fahrer zeigen die Fassungen 0.53.0 bis 0.58.0; sie enthält ausschließlich die oben genannten Summen, und nur von Fahrern, die sie eingeschaltet haben. Überlege dir bei jeder Strecke, ob ihr Verlauf etwas über deinen Wohnort verrät.
Dein Freundes-Link. Unter Profil → Freunde zeigt die App deinen Link und einen QR-Code dazu. Wer ihn öffnet und angemeldet ist, sieht deinen Anzeigenamen — auch wenn dein Profil nicht freigegeben ist — und kann dir eine Freundschaftsanfrage schicken. Mehr nicht: Befreundet seid ihr erst, wenn du annimmst. Eine Suche nach Namen gibt es nicht; gefunden wird nur, wer seinen Link weitergibt.
Kommentare, die du an eine geteilte Strecke schreibst, sehen alle, die diese Strecke sehen dürfen — mit deinem Anzeigenamen, auch wenn dein Profil nicht freigegeben ist. Einzelheiten in Abschnitt 7d.
Rechtsgrundlage
Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Verarbeitung ist zur Erfüllung des Nutzungsvertrags erforderlich, den du mit dem Anlegen des Kontos schließt. Ohne Konto findet keine dieser Verarbeitungen statt.
5. Werbung (Google AdMob)
Die App zeigt Werbung über Google AdMob, betrieben von Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Werbung erscheint in drei Formen: als Banner am unteren Rand der Seiten „Fahrten", „Karte", „Strecken" und „Profil" sowie der großen Streckenkarte (bis 0.58.0 auch auf der Seite „Rangliste"), als Werbevideo vor der erweiterten Fahrtanalyse, und als bildschirmfüllende Anzeige vor dem Start einer Streckenfahrt sowie, ab 0.60.0 auf Android und ab 0.61.0 auf dem iPhone, bevor du das Video einer Fahrt teilst oder in der Galerie speicherst (auf dem iPhone: in „Fotos" sicherst). Das Werbevideo ist angekündigt, bevor du den Knopf drückst; die Analyse öffnet sich auch dann, wenn du es sofort schließt. Während einer laufenden oder pausierten Aufzeichnung erscheint keine Werbung — auch kein Banner. Auf dem Bildschirm „Aufzeichnen", auf den man während der Fahrt sieht, erscheint überhaupt keine, ebenso wenig unter „Entdecken", bei gemerkten Videos und beim Veröffentlichen eines Videos.
Für die Auslieferung verarbeitet Google unter anderem:
- die Werbe-ID deines Geräts (eine zurücksetzbare Kennung; auf dem iPhone nur, wenn du das Tracking erlaubst — siehe unten),
- Gerätemodell, Betriebssystemfassung und Spracheinstellung,
- die IP-Adresse und daraus einen ungefähren Standort,
- Angaben dazu, ob eine Anzeige geladen, gesehen oder angetippt wurde.
Was Google nicht bekommt: deine Fahrten, Strecken, Zeiten, Spuren und Videos. Diese Daten werden dem Werbe-Baustein an keiner Stelle übergeben.
Vor der ersten Anzeige fragt dich die App über Googles Einwilligungsdialog (User Messaging Platform), ob personalisierte Werbung ausgeliefert werden darf. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO beziehungsweise § 25 Abs. 1 TDDDG. Du kannst sie jederzeit in der App unter Profil → Werbung → „Einwilligung zu Werbung ändern" widerrufen oder ändern; dort öffnet sich dasselbe Formular wie beim ersten Start. Der Knopf erscheint überall dort, wo Googles Einwilligungsformular gilt, etwa in der EU und im EWR. Der Widerruf gilt für die Zukunft.
Auf dem iPhone fragt die App danach zusätzlich über Apples Abfrage „App-Tracking-Transparenz", ob sie dich über Apps und Websites anderer Unternehmen hinweg verfolgen darf — und zwar, bevor der Werbe-Baustein startet. Lehnst du ab, bekommt Google die Werbe-ID des Geräts nicht; Werbung erscheint trotzdem, nur ohne diese Kennung. Ändern lässt sich die Antwort jederzeit in den iOS-Einstellungen unter „Datenschutz & Sicherheit → Tracking".
Google kann Daten auch an Server in den USA übermitteln. Google LLC ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023, ergänzend auf Standardvertragsklauseln.
Derselbe Schutz bei allen Empfängern. Wer in meinem Auftrag Daten verarbeitet oder sie für die Werbung erhält, ist an den Schutzmaßstab der DSGVO gebunden, auf dem diese Erklärung beruht: Supabase und IONOS als Auftragsverarbeiter aufgrund eines Vertrags nach Art. 28 DSGVO, der eine Verarbeitung nur nach meiner Weisung erlaubt; Google als eigenständig Verantwortlicher aufgrund der Google Ads Controller-Controller Data Protection Terms und, bei Übermittlungen in die USA, des EU-US Data Privacy Framework und der Standardvertragsklauseln. OpenFreeMap und der Ortsdienst deines Betriebssystems (Abschnitt 3) erhalten nichts über das dort Beschriebene hinaus.
Näheres in der Datenschutzerklärung von Google. Die Werbe-ID lässt sich in den Android-Einstellungen unter „Datenschutz → Werbung" zurücksetzen oder löschen.
Ohne Werbung: Ist ein Konto von der Werbung ausgenommen, bekommt es keine Werbung. Auf einem Gerät, das davon weiß, wird der Werbe-Baustein gar nicht erst gestartet, und es geht keine Anfrage an Google hinaus. Ein weiteres Gerät desselben Kontos erfährt davon erst, wenn es nach deiner Anmeldung dort bei einem späteren Start beim Server nachsieht; bis dahin kann es bereits Werbung bei Google angefragt haben.
6. Keine Analyse deines Nutzungsverhaltens
Die App enthält kein Analyse- oder Statistikwerkzeug. Es wird nicht erfasst, welche Bildschirme du öffnest, wie lange du die App benutzt oder welche Knöpfe du drückst. Absturzberichte werden lokal auf dem Gerät abgelegt und nur dann versendet, wenn du das von Hand tust.
7. Diese Webseite
Die Seite läuft seit dem 19.08.2026 auf einem eigenen Server. Er steht in einem Rechenzentrum der IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, in Deutschland. Beim Abruf einer Seite überträgt dein Browser technisch notwendige Daten: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browser- und Systemangaben. Der Webserver braucht sie, um die Seite auszuliefern, und führt kein Zugriffsprotokoll. Nur wenn bei einer Anfrage ein Fehler auftritt, wird sie samt IP-Adresse im Systemprotokoll des Servers vermerkt; dort wird der Eintrag nach 14 Tagen gelöscht.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt im sicheren und störungsfreien Betrieb der Seite. Mit IONOS besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Diese Seite setzt keine Cookies, bindet keine Schriftarten ein und enthält keine Zählpixel. Es findet keine Reichweitenmessung statt. Ein Skript kommt von einem anderen Server: der KI-Assistent auf der Startseite (Abschnitt 7e).
Die Karte lädt nichts von anderen Servern. Sie zeigt Kartenmaterial von OpenFreeMap (Daten von OpenStreetMap). Dein Browser fragt es aber nicht dort an: Die Kartenkacheln werden von unserem Server geholt und an dich weitergereicht. OpenFreeMap sieht deshalb weder deine IP-Adresse noch, welchen Kartenausschnitt du dir ansiehst — es sieht nur unseren Server. Auch das Karten-Programm selbst (MapLibre GL JS, BSD-3-Clause) liegt auf unserem Server und wird nicht von einem fremden Anbieter nachgeladen.
7a. Eine Fahrt mit Vorschaubild teilen (freiwillig, ab 0.54.0)
In der App lässt sich eine Fahrt als Bild teilen. Dafür gibt es zwei Wege, und sie unterscheiden sich grundlegend:
- Bild teilen: Das Bild entsteht auf dem Gerät und geht über die Teilen-Auswahl deines Telefons direkt an den Empfänger. Es wird nichts auf einem Server abgelegt.
- Link mit Vorschaubild: Hier wird das Bild auf unseren Server geladen, damit Nachrichtendienste wie WhatsApp oder Instagram eine Vorschau anzeigen können. Diese Dienste melden sich nicht an — sie rufen die Adresse ab, die in der Seite steht. Das Bild ist deshalb für jeden abrufbar, der den Link kennt, auch für Empfänger einer Weiterleitung. Was dabei geschieht, steht als Hinweis unmittelbar unter dem Knopf.
Was hochgeladen wird: ausschließlich das fertige Bild sowie die beiden Textzeilen, die darauf stehen (Name der Fahrt, Distanz, Dauer und — sofern du das im Profil nicht abgeschaltet hast — die Höchstgeschwindigkeit). Das Bild zeigt die Linie der Fahrt vom Anfang bis zum Ende, nach Tempo eingefärbt und ohne Karte darunter. Die aufgezeichnete Spur selbst wird nicht übertragen: keine Koordinaten, keine Zeitstempel einzelner Messpunkte, keine GPX-Datei. Ein Link mit Vorschaubild braucht ein Konto; er wird mit deiner Kontokennung und dem Zeitpunkt des Teilens gespeichert.
Wie lange: Das Bild wird 24 Stunden nach dem Teilen automatisch gelöscht, zusammen mit den beiden Textzeilen. Danach zeigt der Link nur noch einen Hinweis, dass er abgelaufen ist. Die Adresse enthält eine lange Zufallskennung und lässt sich nicht erraten; die Seite wird zudem von Suchmaschinen ausgeschlossen. Vorzeitig zurücknehmen lässt sich ein Link in der App nicht; soll er vor Ablauf der 24 Stunden verschwinden, genügt eine E-Mail an info@drival.de.
Was wir nicht rückgängig machen können: Hat ein Nachrichtendienst beim Verschicken bereits eine eigene Kopie des Vorschaubilds angelegt — das tun WhatsApp und andere —, liegt diese Kopie auf deren Servern. Sie wird von der Löschung nach 24 Stunden nicht erfasst. Dasselbe gilt für Empfänger, die das Bild gespeichert haben.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung). Du erteilst sie, indem du „Link mit Vorschaubild" antippst — je geteiltem Bild einzeln. Der Hinweis, was dabei geschieht, steht direkt unter diesem Knopf; die beiden anderen Wege („Bild teilen", GPX, JSON) legen nichts auf einem Server ab und brauchen deshalb keine Einwilligung.
7b. Öffentliche Strecken auf der Karte dieser Seite
Auf der Startseite gibt es unter „Karte & Strecken" eine Karte mit den Strecken, die Fahrer in der App ausdrücklich auf „Öffentlich" gestellt haben. Sie ist ohne Konto und ohne Anmeldung zu sehen. In der App war dafür bis 0.58.0 ein Konto nötig; ab 0.60.0 zeigt auch sie öffentliche Strecken ohne Anmeldung, mit denselben Angaben wie diese Karte (Abschnitt 7f). Wer eine Strecke öffentlich stellt, macht sie damit auch im offenen Web sichtbar, einschließlich Suchmaschinen. Die App sagt das an der Stelle, an der die Sichtbarkeit gewählt wird.
Angezeigt werden zu jeder solchen Strecke:
- der Name, den der Fahrer vergeben hat,
- der Verlauf als Linie auf der Karte,
- die Länge,
- ob sie als öffentliche Straße oder als abgesperrte Strecke eingetragen ist,
- der Bewertungsschnitt und die Zahl der Bewertungen,
- eine technische Kennung der Strecke. Die Seite braucht sie, um die Kommentare zu einer Strecke zu laden und auf sie zu verlinken. Sie wird auf dem Gerät vergeben, und aus ihr lässt sich ablesen, wann die Strecke angelegt wurde.
Nicht angezeigt und auch nicht übertragen werden:
- wer die Strecke angelegt hat — weder Anzeigename noch Nutzerkennung. Die Karte in der App nennt den Namen, wenn du angemeldet bist; diese hier nicht.
- gefahrene Zeiten. Die stehen ohnehin auf keinem Server, sondern nur auf dem Gerät, auf dem sie entstanden sind.
- die Start- und Zieltore und der Korridor. Das ist die Geometrie, mit der gemessen wird, und die genaueste Angabe, die zu einer Strecke gespeichert ist.
- eine Beschreibung, falls eine hinterlegt ist.
Technisch fragt dein Browser dafür nur unseren Server (/strecken.php);
die Abfrage bei der Datenbank macht der Server. Die Liste wird dort für fünf Minuten
zwischengespeichert. Ein Zugriff auf die Streckentabelle ohne Konto ist darüber
hinaus nicht möglich: Freigegeben ist ausschließlich eine Funktion, die genau die
oben genannten Felder öffentlicher Strecken zurückgibt.
Rückgängig machen: Stellst du eine Strecke in der App wieder auf „Privat" oder „Freunde" oder löschst du sie, verschwindet sie mit dem nächsten Abgleich auch von dieser Karte — spätestens fünf Minuten später, wenn der Zwischenspeicher abgelaufen ist. Rechtsgrundlage für die Anzeige ist die Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, erteilt durch das Setzen der Sichtbarkeit auf „Öffentlich".
Kommentare zu diesen Strecken stehen im Fenster der Karte ebenfalls,
und zwar nur ihr Text und ihr Datum — ohne Anzeigename und ohne
Nutzerkennung. Dein Browser fragt dafür wieder nur unseren Server
(/kommentare.php), der die Antwort zwei Minuten zwischenspeichert.
Kommentare an Strecken, die nur für Freunde geteilt sind, und verborgene Kommentare
erscheinen hier nie.
7c. Melden und Blockieren
Wenn du einen Streckennamen, einen Kommentar, ein Profil oder, ab 0.60.0, ein Strecken-Video meldest, werden gespeichert — neben dem Wortlaut des Gemeldeten zum Zeitpunkt der Meldung, damit geprüft wird, was du gemeldet hast, und nicht eine spätere Fassung: welcher Inhalt, welcher Grund, deine Erläuterung, sofern du eine schreibst, der Zeitpunkt und welches Konto gemeldet hat. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 des Digital Services Act (DSA) — der Meldeweg ist vorgeschrieben, nicht freiwillig.
Deine Meldung ist nicht anonym gegenüber dem Betreiber. Das steht auch im Meldeformular selbst, damit du es vorher weißt und nicht hinterher. Der gemeldeten Person wird nicht mitgeteilt, wer sie gemeldet hat. Ohne diese Zuordnung ließe sich Missbrauch des Meldewegs nicht erkennen — und ein Meldeweg, mit dem sich andere stilllegen lassen, wäre keiner.
Blockieren — vom Profil aus oder, ab 0.60.0, an einem Kommentar (Abschnitt 7d) oder einem Video (Abschnitt 7f) — speichert, wer wen blockiert hat, wann und von wo aus (Profil, Kommentar oder Video), dazu eine eigene Kennung der Sperre, über die du sie wieder aufhebst. Ab 0.60.0 zeigt deine Liste unter Profil → Blockierte Personen je Sperre, von wo aus sie kam, und den Anzeigenamen, aber keine Kontokennung; den Namen bei einer Sperre am Kommentar immer, sonst nur bei freigegebenem Profil. Benachrichtigt wird die blockierte Person nicht. Verbergen lässt es sich aber nicht: Angemeldet sieht sie deine öffentlichen Strecken, Kommentare und Videos nicht mehr, und du ihre nicht; sie kann dir keine Freundschaftsanfrage schicken und dein Profil nicht mehr öffnen — daraus lässt sich schließen, dass eine Sperre besteht. Abgemeldet sieht sie wie jeder andere, was ohne Konto öffentlich ist (Abschnitte 7b und 7f). Hebst du die Sperre auf, wird die Zeile gelöscht.
Eine Bremse beim Blockieren. Höchstens zwanzig Sperren in einer Stunde und fünfzig an einem Tag. Der Grund: Eine Sperre von einem Video aus nennt dir das Konto dahinter nicht, bestätigt aber einen Verdacht. Weil sie in beide Richtungen wirkt, verschwinden danach die Kommentare und Strecken dieses Kontos aus deiner Ansicht, und die Datenbank beantwortet die Frage, ob zwischen dir und einem bestimmten Konto eine Sperre besteht, mit Ja oder Nein. Wer ein Konto im Verdacht hat, erfährt so, ob es das Video hochgeladen hat. Die Bremse verhindert das nicht, sie begrenzt nur, wie oft es geht. Dafür wird je Sperre ein Zeitpunkt mit deiner Kontokennung gespeichert, nicht, wen du blockiert hast. Diese Zeitpunkte werden gelöscht, sobald sie älter als einen Tag sind (spätestens eine Viertelstunde danach), und mit deinem Konto.
Aufbewahrung. Erledigte Meldungen werden nach zwölf Monaten gelöscht. So lange, weil sich wiederholter Missbrauch sonst nicht erkennen lässt, und Maßnahmen dagegen (nach dem Vorbild von Art. 23 DSA) brauchen einen Zeitraum. Rechtsgrundlage für diese Aufbewahrung ist mein berechtigtes Interesse, den Meldeweg vor Missbrauch zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Löschst du dein Konto, verschwinden deine Sperren und deine Mitteilungen mit. Deine Meldungen bleiben bestehen, aber ohne Bezug zu dir, bis sie entschieden und abgelaufen sind: Hat eine Meldung einen Inhalt schon verborgen, bliebe er sonst für immer verborgen, ohne dass ihn je ein Mensch prüft.
Mitteilungen. Wird etwas von dir nach einer Meldung verborgen, oder ist über eine Meldung von dir entschieden, legt Drival eine Mitteilung an dich an: welcher Inhalt (so, wie er gemeldet wurde — um diesen Wortlaut geht die Entscheidung), welche Gründe gemeldet wurden, ob automatisch oder von einem Menschen entschieden wurde, und die Begründung. Du findest sie in der App unter Profil → Mitteilungen und kannst sie dort löschen. Wer gemeldet hat, steht nie darin. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 Abs. 5 und Art. 17 des Digital Services Act. Mitteilungen werden, wie erledigte Meldungen, nach zwölf Monaten gelöscht, sobald der Vorgang dazu entschieden ist — spätestens aber nach zwei Jahren. Ist eine Strecke dauerhaft eingeschränkt, steht der Grund danach in den Regeln; nachfragen kannst du jederzeit unter info@drival.de.
Bestätigte Entscheidungen halten den beanstandeten Wortlaut fest: bei einer Strecke ihren Namen, bei einem Profil den Anzeigenamen. Das ist nötig, damit derselbe Name nicht im nächsten Abgleich wieder hochgeladen wird. Solange es das Konto gibt, bleibt der Vermerk: Er ist der Grund, warum derselbe Name nicht über eine zweite Strecke zurückkommt. Gelöscht wird er, sobald es weder die Strecke noch das Konto dahinter gibt, frühestens aber zwölf Monate nach der Entscheidung. Bei einem Profil wird zusätzlich der Zeitpunkt festgehalten, ab dem die Garage nicht mehr öffentlich ist — sonst stünden die Fahrzeugnamen weiter da, obwohl sie selbst geschriebener Text sind wie der Anzeigename. Der Vermerk gehört zum Profil und verschwindet mit dem Konto.
Was mit einer Meldung passiert, wer entscheidet und wie du einer Entscheidung widersprichst, steht in den Regeln.
7d. Kommentare an Strecken (freiwillig, ab 0.57.0)
An eine geteilte Strecke kannst du mit Konto einen Kommentar schreiben. Gespeichert werden der Text, der Zeitpunkt, welches Konto ihn geschrieben hat und an welcher Strecke er steht.
Wer ihn sieht:
- in der App alle, die die Strecke sehen dürfen — bei einer öffentlichen Strecke jedes angemeldete Konto, bei einer Strecke für Freunde deren Freunde —, und zwar mit deinem Anzeigenamen, auch wenn dein Profil nicht freigegeben ist,
- bei öffentlichen Strecken zusätzlich jeder Besucher dieser Website und, ab 0.60.0, jeder, der die App ohne Anmeldung benutzt — beide Male ohne Namen, auf der Website auch für Suchmaschinen (Abschnitte 7b und 7f).
Die App sagt an der Stelle, an der du schreibst, wer den Kommentar sieht. Wen du blockierst, sieht deine Kommentare angemeldet nicht, und du seine nicht. Ab 0.60.0 lässt sich direkt am Kommentar blockieren, auch wenn das Profil des Verfassers nicht freigegeben ist; danach sind alle seine Kommentare aus deiner Ansicht verschwunden (Abschnitt 7c).
Prüfung vor dem Speichern. Ein Kommentar mit einer Zeitangabe oder einem Link wird abgewiesen (siehe Regeln). Das geschieht durch einen Mustervergleich auf unserem Datenbankserver; der Text geht dafür an keinen weiteren Dienst.
Löschen. Deinen Kommentar kannst du in der App jederzeit löschen. „Cloud-Daten löschen" und das Löschen des Kontos nehmen alle deine Kommentare mit. Löscht der Ersteller die Strecke, verschwinden die Kommentare daran ebenfalls. Auf dieser Website ist ein gelöschter Kommentar spätestens nach zwei Minuten fort.
Eine Bremse gegen Fluten. Für die Grenze von zehn Kommentaren in zehn Minuten wird je Kommentar ein Zeitpunkt mit deiner Kontokennung gespeichert. Diese Zeitpunkte werden nach einer Stunde gelöscht, unabhängig von allem anderen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Du veröffentlichst den Kommentar selbst, und ihn anzuzeigen ist die Leistung, um die du damit bittest.
7e. Der KI-Assistent auf der Startseite (seit 24.09.2026)
Auf der Startseite von drival.de gibt es einen Chat mit einem KI-Assistenten. Er beantwortet Fragen zu Drival; seine Antworten entstehen automatisch und können falsch sein — verbindlich sind diese Erklärung und die Regeln. Der Assistent läuft über zalu.ai, einen Dienst, den ich selbst betreibe. Verantwortlich bleibe also ich (Abschnitt 1).
Was dabei anfällt:
-
Beim Aufruf der Startseite lädt dein Browser das Chat-Programm von
app.zalu.ai. Der Server sieht dabei, wie bei jedem Abruf, deine IP-Adresse. Er steht in einem Rechenzentrum der IONOS SE in Frankfurt am Main. -
Das Programm legt im Speicher deines Browsers (
localStorage) eine zufällige Kennung an — auch dann, wenn du den Chat nie öffnest — und merkt sich dort, ob du seinen Hinweis schon geschlossen hast. Den Verlauf eines laufenden Gesprächs hält es im Sitzungsspeicher des Tabs; der ist fort, wenn du den Tab schließt. Cookies setzt es nicht. - Schreibst du etwas, gehen deine Nachricht, die Kennung und eine Gesprächsnummer an zalu.ai. Füllst du im Chat ein Formular aus, auch diese Angaben.
Wer die Nachrichten verarbeitet: zalu.ai speichert die Gespräche bei Supabase (Region Frankfurt am Main, Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO). Um eine Antwort zu erzeugen, geht deine Nachricht an Google Gemini (Google Ireland Limited, Dublin, Irland; dabei gegebenenfalls an Google LLC in den USA, auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework und von Standardvertragsklauseln). Zum Training der Modelle werden die Nachrichten nicht verwendet. Schreib deshalb nichts in den Chat, das außer dir niemand kennen soll.
Löschen: Die Kennung entfernst du, indem du in deinem Browser die Websitedaten von drival.de löschst. Soll ein Gespräch bei zalu.ai gelöscht werden, genügt eine E-Mail an info@drival.de.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Das berechtigte Interesse liegt darin, Fragen zu Drival sofort beantworten zu können. Die Kennung im Browser stütze ich auf § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, weil der Chat ohne sie Gespräche nicht zuordnen und nicht gegen Missbrauch begrenzen kann.
7f. Strecken-Videos, Entdecken und Merken (ab 0.60.0)
Ab 0.60.0 steht in der App „Entdecken", dort, wo bis dahin die Rangliste stand: kurze Videos von Durchfahrten öffentlicher Strecken. Ansehen lassen sie sich auf Android und auf dem iPhone, auch ohne Konto; merken mit Konto. Ein eigenes Video an eine Strecke hängen geht in der Android-Fassung und ab 0.61.0 auch auf dem iPhone, jeweils mit Konto und aus einer Fahrt mit Dashcam (Abschnitt 3a).
Was hochgeladen wird. Hochgeladen wird nur, wenn du in einer Fahrt bei einer Durchfahrt „Zur Strecke hinzufügen" antippst, bestätigst, dass du das Video zeigen darfst — wer darin erkennbar ist, ist einverstanden, oder es ist niemand erkennbar —, und „Veröffentlichen" wählst. Die App schneidet dann auf dem Gerät aus den Aufnahmen der Dashcam ein neues Video: das Bild der Durchfahrt mit anderthalb Sekunden davor und danach, ein kleines Drival-Zeichen und darunter eine eigene Leiste, höchstens vier Minuten lang. Die Leiste zeigt die G-Kräfte, den Tempoverlauf als Kurve ohne Werte, eine Karte nur dieses Ausschnitts (ohne Anfang und Ende der Fahrt) und Marke und Modell des Fahrzeugs der Fahrt, wenn sie eingetragen sind und in den Kamera-Einstellungen „Fahrzeug der Fahrt mit Foto" eingeschaltet ist; die übrigen Schalter dort gelten für dieses Video nicht. Ohne Ton und ohne Tempo: keine Geschwindigkeit, auch nicht an der Kurve, kein Fahrzeugfoto, kein Fahrzeugname, keine Uhrzeit und kein Name der Fahrt. Wie schnell gefahren wurde, lässt sich aus Bild, Dauer und Tempoverlauf ungefähr abschätzen, wie bei jedem Video einer Fahrt; angezeigt wird es nicht. Die Angaben, die eine Aufnahme sonst in der Datei mitträgt — etwa wann gefilmt wurde oder welches Telefon mit welcher System-Fassung es aufgenommen hat —, werden entfernt; nur die Ausrichtung des Bildes bleibt.
Zum Video gespeichert werden: an welcher Strecke es hängt, welches Konto es hochgeladen hat, Länge, Bildformat, Dateigröße, bei Strecken in beide Richtungen die Richtung, und wann es angelegt und freigeschaltet wurde. Nicht gespeichert wird, aus welcher Fahrt es stammt und wann sie gefahren wurde; Koordinaten gehen nicht mit, die Karte steckt nur als gezeichnete Linie im Bild. Für die Grenze von fünf Videos in der Stunde und zwanzig am Tag wird je Video ein Zeitpunkt mit deiner Kontokennung festgehalten und spätestens nach zwei Tagen gelöscht.
Wohin. Die Datei geht auf meinen eigenen Server drival.de, denselben, auf dem diese Seite liegt (Abschnitt 7), und liegt nur dort — nicht bei Supabase und bei keinem Videodienst. Der Server nimmt sie nur mit deiner Anmeldung an und fragt dafür bei Supabase nach, ob der Eintrag dir gehört. Der Eintrag selbst, das Merken und das Melden liegen bei Supabase (Abschnitt 4). Für jeden Abruf eines Videos gilt, was Abschnitt 7 über den Server sagt: kein Zugriffsprotokoll, Fehlermeldungen 14 Tage.
Wer es sieht. Das Video ist öffentlich: Jeder sieht es an der Strecke und unter „Entdecken", in der App auch ohne Konto, und die Datei ist unter ihrer Adresse auf drival.de für jeden abrufbar, der die Adresse kennt. Dein Anzeigename steht nur dabei, wenn dein Profil freigegeben ist — dann aber für jeden, auch ohne Anmeldung; die Kennung deines Kontos geht nicht mit hinaus, auch nicht an jemanden, der dich von einem Video aus blockiert: In seiner Liste der Blockierten steht die Sperre ohne sie, dein Anzeigename nur bei freigegebenem Profil. Hat er dich aber schon im Verdacht, kann er mit dieser Sperre bestätigen, dass das Video von dir ist (Abschnitt 7c). Wen du blockierst, sieht deine Videos angemeldet nicht, und du seine nicht. Videos gibt es nur an öffentlichen Strecken: Stellt der Ersteller die Strecke auf „Freunde" oder „Privat", listet die App ihre Videos nicht mehr, und ihre Dateien sind binnen etwa fünf Minuten nicht mehr abrufbar.
Wie lange, und wie du es löschst. Bis du es löschst — in der App an deinem Video —, oder bis es nicht mehr zu sehen sein darf. Ein gelöschtes Video nimmt der Server binnen etwa fünf Minuten vom Netz und löscht die Datei. Löscht der Ersteller die Strecke — selbst, über „Cloud-Daten löschen" oder mit seinem Konto —, gehen alle Videos an ihr mit, auch die anderer Leute, und der Server löscht ihre Dateien ebenso. Ist die Strecke nicht mehr öffentlich oder eine Meldung bestätigt, liegt die Datei noch 30 Tage verborgen auf dem Server, falls die Strecke wieder öffentlich wird, und wird dann samt Eintrag gelöscht; ebenso eine, die beim Löschen gerade verborgen war. Ein angefangenes Hochladen, das nie fertig wird, verschwindet nach spätestens einem Tag. Eine Sicherungskopie gibt es nicht. Was andere schon angesehen, zwischengespeichert oder mitgeschnitten haben, erreicht die Löschung nicht.
Melden. Ein Video lässt sich melden wie ein Kommentar (Abschnitt 7c). In der Regel ist es schon nach einer Meldung verborgen, bis entschieden ist: Die App listet es sofort nicht mehr, und die Datei ist binnen etwa fünf Minuten nicht mehr abrufbar. Sie bleibt so lange auf dem Server; ansehen können sie dann nur Moderatoren, angemeldet über eine eigene Adresse. Solange die Meldung offen ist, wird sie nicht gelöscht. Wird die Meldung abgewiesen, ist das Video wieder zu sehen; wird sie bestätigt, gilt die Frist von 30 Tagen oben. Die Mitteilung darüber (Abschnitt 7c) nennt die Adresse des Videos.
Blockieren. Mit Konto kannst du an einem fremden Video die Person blockieren, die es hochgeladen hat, ohne ihr Profil zu öffnen. Gespeichert wird dieselbe Sperre wie vom Profil aus (Abschnitt 7c), vermerkt als „Video": wer wen blockiert hat und wann. Die App sucht dafür nicht selbst nach dem Konto; das erledigt die Datenbank anhand des Videos, und sie nennt es dir auch hinterher nicht; einen Verdacht bestätigt die Sperre aber (Abschnitt 7c). Danach verschwinden alle Videos dieser Person aus deinen Listen, und ihr seht die Videos, öffentlichen Strecken und Kommentare des jeweils anderen angemeldet nicht mehr. Benachrichtigt wird sie nicht. Aufheben lässt sich die Sperre unter Profil → Blockierte Personen.
Merken. Mit Konto kannst du ein Video merken. Gespeichert wird bei Supabase nur, welches Konto welches Video gemerkt hat und wann — keine Kopie der Datei. Die Liste siehst nur du; wer das Video hochgeladen hat, erfährt nicht, wer es gemerkt hat. Du nimmst ein Video jederzeit wieder heraus; wird es gelöscht, verschwindet es auch aus deiner Liste.
Ohne Konto. Ab 0.60.0 zeigt die App auch ohne Anmeldung, was öffentlich ist: „Entdecken", die Videos einer Strecke und die öffentlichen Strecken auf der Karte. Strecken und ihre Kommentare zeigt sie mit denselben Angaben wie diese Webseite (Abschnitt 7b), Kommentare also ohne Namen. An einem Video steht dagegen, wie mit Konto, der Anzeigename dessen, der es hochgeladen hat, wenn sein Profil freigegeben ist; die Karte dieser Webseite zeigt keine Videos. Dafür fragt die App bei Supabase an und lädt die Videos von drival.de; beide sehen dabei, wie bei jedem Abruf, die IP-Adresse deines Geräts. Ein Konto entsteht dabei nicht, und über dich geht nichts weiter mit. Merken, Melden, Bewerten, Kommentieren und Abfahren brauchen ein Konto; die App sagt das an der jeweiligen Stelle.
Mit dem Konto gelöscht. „Cloud-Daten löschen" und „Konto endgültig löschen" (Abschnitt 4) nehmen deine Videos und deine Merkliste mit. Die Dateien löscht der Server danach wie oben beschrieben: binnen etwa fünf Minuten, eine gerade verborgene nach 30 Tagen.
Rechtsgrundlage für das Veröffentlichen ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du je Video mit „Veröffentlichen" erteilst; die App sagt vorher, dass es öffentlich wird. Für das Merken ist es Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Meldungen gilt Abschnitt 7c. Die Anzeige öffentlicher Inhalte ohne Konto stütze ich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt darin, zu zeigen, was Fahrer selbst öffentlich gestellt haben.
8. Wie lange gespeichert wird
- Auf dem Gerät: bis du die jeweilige Fahrt oder Strecke löschst, die App-Daten entfernst (auf Android in den Einstellungen) oder die App deinstallierst. Dashcam-Videos außerdem, bis eine gesetzte Speichergrenze die ältesten verdrängt (Abschnitt 3a).
- In der Cloud: bis du die Daten löschst. Löschungen werden mit einem Vermerk übertragen, damit sie auch auf deinen anderen Geräten ankommen.
- Strecken-Videos auf drival.de: bis du sie löschst oder der Ersteller die Strecke löscht; verborgene noch 30 Tage, bei offener Meldung bis zur Entscheidung und danach 30 Tage (Abschnitt 7f).
- Fehlermeldungen des Webservers: 14 Tage, danach werden sie automatisch gelöscht. Ein Zugriffsprotokoll gibt es nicht.
Im Reiter Profil gibt es „Alle Daten löschen". Der Punkt entfernt sämtliche Daten auf dem Gerät, auch Dashcam-Videos, gewählte Bluetooth-Geräte und gespeicherte Beschleunigungsmessungen, und — falls du angemeldet bist — auch die Kopie in der Cloud. Das Konto selbst bleibt bestehen, bis du es unter Profil → Konto & Cloud → „Konto endgültig löschen" löschst (Abschnitt 4).
9. Deine Rechte
Nach der DSGVO stehen dir zu:
- Auskunft über die zu dir gespeicherten Daten (Art. 15),
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16),
- Löschung (Art. 17),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18),
- Datenübertragbarkeit (Art. 20),
- Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21),
- Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3).
Für Auskunft und Löschung genügt eine E-Mail an die oben genannte Adresse. Fahrten lassen sich in der App außerdem jederzeit selbst als GPX- oder JSON-Datei exportieren.
Du hast das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren, insbesondere in dem Mitgliedstaat deines gewöhnlichen Aufenthalts.
10. Kinder
Die App richtet sich an Personen mit Fahrerlaubnis und ist nicht für Kinder bestimmt. Werbeinhalte sind auf die Alterseinstufung „für alle Altersgruppen geeignet" begrenzt, weil in einem Auto auch Mitfahrer auf den Bildschirm sehen.
11. Änderungen
Ändert sich an der App etwas, das für den Datenschutz von Bedeutung ist, wird diese Erklärung angepasst. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte Fassung.